Holzi gegen Todesstrafe
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Susan - die "harte Frau" aus Hamburg, meine vielfache frühere Retterin bei Computerproblemen, clever, charmant und fast mit dem Sitz ihrer Chopper verschmolzen.....Wenn ihr Glück habt, trefft ihr Sie mal auf der Autobahn, wenn Sie Euch in Eurem Golf versägt *gg*. Aber jetzt schaut erst mal, was frau so kocht im hohen Norden.....

 Borschtsch – ein Rezept

Das Schöne an dieser Suppe ist, daß neben den Zutaten auch die Mengen selbiger relativ variabel sind. Nachstehende Angaben sind also als flexible Anhaltspunkte zu verstehen.

Ich hätte mit der Menge bestimmt 15 Leute bewirten können. Die Zutaten  reichten für zwei große Töpfe.

 Man nehme:

 ·       reichlich 1 kg Rinderbrust (nicht zu mager)

·       1 Kopf Weißkohl (bei mir hat bisher immer ein halber gereicht)

·       äquivalente Menge Kartoffeln (also Masse, nicht Stück)

·       3 Zwiebeln, 3 Möhren

·       ca. 500 g Rote Bete (vorkochen oder gekochte kaufen)

·       Brühpulver (Klare Gemüsebrühe o. ä.)

·       2 kleine Dosen Tomatenmark (oder eben eine große)

·       Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Thymian (optional)

·       etwas Fett od. Margarine, Essig, Schmand

Zubereitung:

Das Fleisch in Brühe (ausreichend kräftig – abschmecken) mit einer zerschnipselten Zwiebel, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und Thymian kochen, bis es gar ist (Schnellkochtopf ca. 25 min, normal ca. 1,5 Std.). Immer mal wieder Wasser nachschütten. Dann das Fleisch rausnehmen und das Fett entfernen. Das kleingeschnittene Fleisch kommt später wieder in die Suppe.

Bei Bedarf die Lorbeerblätter, Zwiebel und Pfefferkörner aus der Brühe rausfiltern (muss nicht sein). Den Weißkohlkopf vierteln, Strunk entfernen und klein schneiden. Die Kartoffeln schälen, würfeln und mit dem Kohl in der nochmals abgeschmeckten Brühe gar kochen (ca. 15 min).

Das Fett in einer Pfanne auslassen, zwei gewürfelte Zwiebeln anbraten und die Möhren und Roten Bete geraspelt (nicht zu fein) dazugeben. Das Ganze glasig braten und das Tomatenmark zugeben. Dann den Pfanneninhalt zur Suppe geben und gut durchrühren. Das geschnittene magere Fleisch ebenfalls in den Topf und alles nochmals aufkochen. Zum Schluss mit etwas Essig abschmecken. Nicht vergessen – zum Borschtsch wird Schmand gereicht.

Susan